Eindringliches Regiedebüt von Karl Markovics über einen 19-jährigen Freigänger auf der Suche nach familiärer Identität.

Kinostart: 08.12.2011

Thomas Schubert
als Roman Kogler

Karin Lischka
als Margit Kogler

Gerhard Liebmann
als Walter Fakler

Georg Friedrich
als Rudolf Kienast

Stefan Matousch
als Gerhard Schorn

Georg Veitl
als J

Klaus Rott
als Leopold Wesnik

Luna Mijovic
als Mona

Reinhold G. Moritz
als Josef Kallinger

Martin Oberhauser
als Gef

Magdalena Kronschläger
als junge Frau

David Oberkogler
als Polizist #1

Michael Duregger
als Polizist #2

Peter Raffalt
als Richter

Stephanie Taussig
als Schwiegertochter

Gabriela Schmoll
als Haushaltshilfe

Elena Dörfler
als Roberta

Werner Wultsch
als Mann im Jogginganzug

Robert Putzinger
als Zugbediensteter

Die Handlung von Atmen

Ein 19-Jähriger sitzt im Gefängnis eine Jugendstrafe wegen Totschlags ab. Die Chancen für eine Entlassung auf Bewährung stehen schlecht, weil er auf keine Familie zurückgreifen kann und als gesellschaftlicher Außenseiter wenig Kontakte zu den Mitgefangenen pflegt. Als er einen Freigängerjob im städtischen Beerdigungsinstitut erhält, beginnt die Suche nach seinen familiären Wurzeln.

Kritik zu Atmen

Festival-Erfolg: Ein junger Mann auf der Suche nach seiner Identität in einem atemraubenden Regiedebüt.

Atmen!" rät der Sportlehrer dem 19-jährigen Roman (Thomas Schubert), als der im Schwimmbad auf den Boden sinkt, dort lange verharrt und zurück an der Oberfläche nach Luft schnappt. Eine der vielen starken Metaphern im Film, die den Wunsch des Gefängnisinsassen nach Freiheit ausdrücken. Doch es dauert lange, bis er wirklich durchatmen kann, ein erster Schritt zur Selbstbefreiung und Selbstfindung. Denn Thomas sitzt eine Jugendstrafe wegen Totschlags ab. Die Chancen für eine Entlassung auf Bewährung stehen schlecht, weil er auf keine Familie zurückgreifen kann und als gesellschaftlicher Außenseiter wenig Kontakte zu den Mitgefangenen pflegt. Ausgerechnet der Freigängerjob bei einem Bestattungsunternehmen führt Roman über den Umweg Tod zurück ins Leben. Das Regiedebüt des österreichischen Schauspielers und Oscar-Gewinners Karl Markovics ("Die Fälscher")?beeindruckt nicht nur durch die starke, mit wenigen Worten und Gesten vermittelte Geschichte und den lakonischen Humor. Vor allem der Hauptdarsteller überzeugt in diesem mehrfach ausgezeichneten Film und seine ungemein stilsichere, minimalistische Form. Ein selten gelungenes Regiedebüt.

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Info

Plakat des Films: Atmen
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 08.12.2011

Österreich 2011

Länge: 1 h 33 min

Genre: Drama

Originaltitel: Atmen

Regie: Karl Markovics

Drehbuch: Karl Markovics

Musik: Herbert Tucmandl

Produktion: Dieter Pochlatko, Nikolaus Wisiak

Kostüme: Caterina Czepek

Kamera: Martin Gschlacht

Schnitt: Alarich Lenz

Ausstattung: Isidor Wimmer

Website: www.atmen-der-film.at/