Spektakuläre Comic-Action, indem erstmals die Superhelden Batman und Superman gemeinsam in einem Film zu sehen sind.

Kinostart: 24.03.2016

Henry Cavill

Henry Cavill
als Clark Kent/Superman

Szenenbild aus Batman v Superman: Dawn of Justice mit Ben AffleckBen Affleck

Ben Affleck
als Bruce Wayne/Batman

Amy Adams

Amy Adams
als Lois Lane

Gal Gadot
als Diana Prince / Wonder Woman

Jesse Eisenberg
als Lex Luthor

Laurence Fishburne
als Perry White

Diane Lane
als Martha Kent

Jeremy Irons
als Alfred

Holly Hunter
als Senator Finch

Callan Mulvey

Handlung

Die zwei größten DC-Comic-Helden treten in einem noch nie dagewesenen Kampf der Giganten gegeneinander an: Batman, der Streiter für Recht und Ordnung, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den von den Menschen heiß geliebten Superman zur Vernunft zu bringen. Denn er hat die Befürchtung, dass der gottähnliche Retter so langsam außer Kontrolle gerät.

Während sich also Batman und Superman gegenseitig bekriegen, erschafft der durchgeknallte Wissenschaftler Lex Luther eine neue Bedrohung, die ungeahnte Gefahren für die Menschheit birgt. Im Angesicht der kurz bevorstehenden totalen Zerstörung brauchen die Erdenbewohner mehr als ein Wunder. Sie brauchen ihre Superhelden. Und zwar beide.

Verantwortlich für das Comic-Epos zeichnet Regie-Ass Zack Snyder, der sein Talent in Sachen furioser Monumental-Schlachten und stahlharter Action-Sequenzen bereits mit „300“ und „Man of Steel“ unter Beweis stellte. Jetzt nahm er mit dem Battle der Superhelden eine noch größere Herausforderung an.

Der alles entscheidende Kampf zwischen dem Sohn Kryptons und der Fledermaus von Gotham wurde von Fans weltweit schon lange erträumt. Snyders Realverfilmung ist damit so etwas wie die Krönung aller Comic-Verfilmungen, die es je zu Batman und Superman gab.

Lange wurde im Vorfeld diskutiert, wer den schwarzen Ritter spielen darf. Schließlich fiel die Entscheidung auf Oscarpreisträger Ben Affleck, der die komplexe Rolle als Bruce Wayne alias Batman furios meistert. Seinen Battle-Partner gibt Henry Cavill, der als Clark Kent alias Superman die Rolle des zweiten Titelhelden perfekt ausfüllt.

Im Kampf gegen das Böse stehen den beiden Amy Adams als Lois Lane und Gal Gadot als Wonder Woman zur Seite. Jesse Eisenberg brilliert als machtgieriger Lex Luther, der im Dunkeln diabolisch die Fäden zieht.

Kritik

Die erste Kollision zwischen den Titanen von Licht und Dunkel erfüllt alle Erwartungen an bombastisches, die Sinne überwältigendes Spektakelkino.

Nach "Man of Steel" führt Zack Snyder erneut den Taktstock in dieser Comicoper, die die Ereignisse aus "Man of Steel" weiterführt und zudem als Appetizer für das Superheldengipfeltreffen von DC-Comics fungiert, das Snyder mit "The Justice League" 2017 in die Kinos bringen wird. Dabei kämpfen erstmals die beiden größten Comicprotagonisten, wie gewohnt aber auch Überwältigungskino und emotionaler Zugang gegeneinander, bleibt es Amy Adams' Lois Lane vorbehalten, der Wucht an Eindrücken Seele zu geben.

Lane und ansatzweise auch der Gott aus Krypton sind Botschafter der Liebe in diesem schwermütigen Monumentaltableau von Krieg und Terror, das Motive aus Frank Millers Graphic Novel "Die Rückkehr des Dunklen Ritters" aufgreift. Als angegrauter, vom jahrelangen Einsatz in Gotham und traumatischen Erinnerungen zermürbter Batman überzeugt Neuzugang Ben Affleck - wie auch Henry Cavill, der Superman im ungewohnten Zornmodus agieren lassen und gleichzeitig majestätisch-göttliches Posing zeigen muss. Dass die Grenzen zwischen Licht und Dunkel verschwimmen und bei der Kollision der Ikonen auch Gemeinsamkeiten sichtbar werden, ist ein Verdienst des Drehbuchs, das Charaktere aber grundsätzlich nur skizzieren kann - darunter auch das psychotische Superhirn Lex Luthor und Wonder Woman, die mit ihrem Erstauftritt für ihre Franchiseouvertüre 2017 wirbt.

Der Plot thematisiert wie auch das neue Captain-America-Abenteuer die Kollateralschäden, die Superheldenmissionen mit sich bringen, ist aber wie das Figurenpersonal letztlich den Actionelementen und der Bildgestaltung unterstellt. Maßlosigkeit im Bombardement der Sinne, nicht zuletzt auch durch den martialischen Soundtrack, ist typisch für die Comicopern der Gegenwart, die alle für die Verehrung ihrer Götter wuchtige Kathedralen für Körperkult und Zerstörung bauen. Unbestritten aber bietet "Batman v Superman" fantastische Schauwerte. Jedes Bild ist als visuelles Kunstwerk angelegt, ist sehenswerter Baustein in einem düster-albtraumhaften Mosaik, das auf der Breitwand optisch hypnotische Wirkung entfalten kann. kob.

Wertung Questions?

FilmRanking: 746 -78

Filmwertung

Redaktion
4
User
-
Deine Wertung

Action

Red.
5
User
-
Deine Wertung

Humor

Red.
2
User
-
Deine Wertung

Gefühl

Red.
3
User
-
Deine Wertung

Spannung

Red.
4
User
-
Deine Wertung

Anspruch

Red.
3
User
-
Deine Wertung

Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 24.03.2016

USA 2015

Länge: 2 h 32 min

Genre: Action

Originaltitel: Batman v Superman: Dawn of Justice

Regie: Zack Snyder

Drehbuch: Chris Terrio, Jerry Siegel, Joe Shuster, David S. Goyer

Musik: Hans Zimmer

Produktion: Charles Roven, David S. Goyer, Deborah Snyder, Wesley Coller, Benjamin Melniker, Michael E. Uslan, Wesley Coller

Kostüme: Michael Wilkinson

Kamera: Larry Fong

Schnitt: David Brenner

Ausstattung: Patrick Tatopoulos

Zitat

Kino&Co Newsletter

Hol' dir jetzt den KINO&CO Newsletter!
Der schnelle Überblick über unsere Blockbuster und Top-Gewinnaktionen der Woche.