Ein etwas anderer Superheldenfilm, in dem drei Freunde, die unverhofft zu Superkräften kommen, aneinandergeraten.

Kinostart: 19.04.2012

Dane DeHaan

Dane DeHaan
als Andrew Detmer

Alex Russell
als Matt Garetty

Michael B. Jordan

Michael B. Jordan
als Steve Montgomery

Michael Kelly
als Richard Detmer

Ashley Hinshaw
als Casey Letter

Bo Petersen
als Karen Detmer

Anna Wood
als Monica

Rudi Malcolm
als Wayne

Die Handlung von Chronicle - Wozu bist du fähig?

Loser Andrew, sein smarter Cousin Matt und Sunnyboy Steve sind beste Freunde an der Highschool. Andrew hat immer eine Videokamera dabei und filmt auch das Innere einer Höhle, das die drei erkunden. Nach dem Kontakt mit der darin lebenden riesigen Kristallstruktur entwickeln die Drei telekinetische Fähigkeiten. Sie haben ihren Spaß, Bälle, Legosteine und Chips in der Luft schweben zu lassen, und verschrecken Hausfrauen im Supermarkt und auf Parkplätzen. Ihre Fähigkeiten steigern sich, bis es Andrew übertreibt und aus Wut den Truck eines Rednecks mit seinen Kräften von der Straße in einen reißenden Fluss fegt.

Der Verlierer Andrew, sein smarter Cousin Matt und Sunnyboy Steve sind beste Freunde. Andrew filmt mit Videokamera mit, wie sie das Innere einer Höhle erkunden. Nach dem Kontakt mit einer riesigen Kristallstruktur entwickeln die drei telekinetische Fähigkeiten. Sie haben ihren Spaß, Bälle, Legosteine und Chips in der Luft schweben zu lassen. Ihre Fähigkeiten steigern sich, bis Andrew übertreibt und aus Wut den Truck eines Rednecks mit seinen Kräften von der Straße in einen reißenden Fluss fegt.

Drei Freunde gelangen zu Superkräften, beginnen sich aber nach anfänglichem Spaß regelrecht selbst zu zerfleischen. Großartiger Superheldenfilm, der die Möglichkeiten des Found-Footage-Formats für eine ungewöhnliche Perspektive ausreizt.

Kritik zu Chronicle - Wozu bist du fähig?

Clever gestrickte, dramatische Coming-Of-Age-Story im Found Footage-Look, in der drei Highschool-Schüler Superkräfte entwickeln, die ihnen außer Kontrolle geraten.

Welcher Teenager wünscht sich nicht, übermenschliche Kräfte zu haben und so dem oft als unerträglich empfundenen Alltag zu entkommen? Genau diese Prämisse greift Regienovize Josh Trank auf, der das Drehbuch in Zusammenarbeit mit Max Landis (Sohn von Regisseur John Landis) verfasste.

Drei junge Protagonisten (allesamt relativ unbekannte Nachwuchsschauspieler) bilden ein Freundes-Kleeblatt, das aus dem gehänselten Verlierertypen Andrew, seinem intellektuellen Cousin Matt und dem allseits beliebten Sonnyboy Steve besteht. Der schüchterne Andrew dokumentiert sein miserables Leben (seine Mutter ist krank, sein Vater ein gewalttätiger Alkoholiker usw.) mit seiner Videokamera und aus dieser Perspektive ist der Film mit wenigen Ausnahmen (Sicherheitskameras, Computerkamera, Helikopterkamera, eine filmende Mitschülerin) gefilmt.

Die drei Freunde erkunden in einer an "Akte X" erinnernden Sequenz eine Höhle, in der sich eine riesige lebendige Kristallstruktur verbirgt. Anschließend beginnen alle drei telekinetische Fähigkeiten zu entwickeln. Sie haben ihren Spaß, Bälle, Legosteine und Kartoffelchips in der Luft schweben zu lassen und verschrecken nichtsahnende Hausfrauen im Supermarkt und auf Parkplätzen. Erstes Anzeichen von Gefahr ist, als Andrew wütend den Truck eines Rednecks mit seinen Käften von der Straße in einen reißenden Fluss fegt. Die Fähigkeiten der drei Teenager steigern sich fortwährend. Alsbald können sie nicht nur schweben, sondern vogelfrei durch die Lüfte fliegen und Air-Football spielen. Doch die leichtherzig-verspielte Stimmung nimmt ein Ende, als Andrew einen Supermensch-Komplex entwickelt - mit bösen Konsequenzen.

Die handgehaltenen Kameraaufnahmen sind zum Glück nicht sonderlich verwackelt und daher optisch wesentlich besser als einige andere Filme dieser Machart, z.B. "Cloverfield", zu verkraften. Ein paar Schnitte sind bewusst amateurhaft ausgefallen, insgesamt ist der Schnitt jedoch fließend. Man gewöhnt sich ohnehin schnell an die Low-Budget-Optik, die im Gegensatz zu den üblichen Superhelden-Abenteuern steht. Auch die Story wandelt nicht auf herkömmlichen Genre-Pfaden, sondern bleibt trotz Superkräfte (abgesehen vom maßlos übersteigerten Finale) bodenständig und in einer gewissen Alltäglichkeit verankert. Dies wird von der relativ tristen Farbpalette untermalt, die teils an "District 9" - nicht von ungefähr, stammen die nahtlos eingefügten und für einen mit ca. 15 Mio. Dollar realisierten Film exzellenten Spezialeffekte von Simon Hanson , der zur Second Unit von "District 9" gehörte. Ebenso wie dieses unkonventionelle Alien-Drama hat Tranks Teenthriller der etwas anderen Art das Potenzial zum Überraschungshit. ara.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 19.04.2012

Großbritannien/USA 2012

Länge: 1 h 24 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: Chronicle

Regie: Joshua Trank

Drehbuch: Max Landis

Produktion: John Davis, Adam Schroeder

Kostüme: Dianna Cilliers

Kamera: Matthew Jensen

Schnitt: Elliot Greenberg

Ausstattung: Stephen Altman

Website: www.Chronicle-derFilm.de