Siebter Eintrag in die "Rocky"-Saga, in der Sylvester Stallone erstmals sowohl seine Boxhandschuhe als auch die Drehbuchfeder weitergibt.

Kinostart: 14.01.2016

Szenenbild aus Creed - Rocky's Legacy mit Sylvester StalloneSylvester Stallone

Sylvester Stallone
als Rocky Balboa

Szenenbild aus Creed - Rocky's Legacy mit Michael B. JordanMichael B. Jordan

Michael B. Jordan
als Adonis Creed

Tessa Thompson

Tessa Thompson
als Bianca

Phylicia Rashad
als Mary Anne Creed

Andre Ward
als Danny "Stuntman" Wheeler

Anthony Bellew
als "Pretty" Ricky Conlan

Ritchie Coster
als Pete Sporino

Jacob Duran
als Stich

Graham McTavish
als Tommy Holiday

Malik Bazille
als Amir

Die Handlung von Creed - Rocky's Legacy

Adonis Johnson, ehemaliges Problemkind und uneheliches Kind von Apollo Creed hat einen hochbezahlten Bürojob, doch seine wahre Passion ist das Boxen, der er bisher als Amateur an den Wochenenden nachgeht. Doch er will Profi werden und überredet den müde gewordenen, legendären Rocky Balboa, ihn unter seine Fittiche zu nehmen. Nach ausgiebigem Training gewinnt Johnson seinen ersten Kampf gegen einen professionellen Boxer.

Kritik zu Creed - Rocky's Legacy

Siebter Eintrag in die "Rocky"-Saga, in der Sylvester Stallone erstmals sowohl seine Boxhandschuhe als auch die Drehbuchfeder weitergibt.

Die Regie und in Zusammenarbeit mit Aaron Covington das Skript übernahm Ryan Coogler, der 2013 mit seinem Debütfilm "Fruitvale Station" für Furore sorgte. Durch diesen Film wurde auch der talentierte Hauptdarsteller Michael B. Jordan bekannt, der nun die Rolle des Protagonisten Adonis Johnson übernimmt. Die Brücke zur Boxlegende Rocky Balboa wird geschlagen, indem es sich bei Johnson um den unehelichen Sohn von Rockys einstigem Opponenten und späteren Freund Apollo Creed handelt.

Im Prolog wird Johnson als verwaistes aggressives Problemkind eingeführt, der von Apollos wohlhabender Witwe adoptiert wird. 17 Jahre später arbeitet er in einem hochbezahlten Bürojob, verbringt seine Wochenenden jedoch "Fight Club Style" als Amateurboxer in Tijuana, Mexiko. Da im Boxen seine wahre Passion liegt, versucht er einen professionellen Trainer zu bekommen. Auf Umwegen landet er in Philadelphia, wo er den müde gewordenen Italian Stallion überredet ihn unter seine Fittiche zu nehmen. Nach ausgiebigem Training gewinnt Johnson seinen ersten Kampf gegen einen professionellen Boxer, was adrenalintreibend in einem einzigen Take inszeniert wurde. Daraufhin erhält er die Chance gegen den amtierenden Weltmeister seiner Gewichtsklasse zu boxen, den Briten Ricky Conlan, der von dem echten Boxer Tony Bellows authentisch furchteinflößend verkörpert wird. Ebenfalls hart realistisch mutet der folgende spannungsgeladene Titelkampf an, in dem Johnson seinem Vater Apollo und Mentor Rocky alle Ehre macht.

Die Grundstory ist recht simpel angelegt und weist viele nostalgische Versatzstücke und respektvolle Verneigungen vor den vorangegangen Filmen der Reihe auf. Mehr erzählerischer Tiefgang und dramatischer Punch ergibt sich durch die mühelos eingewobenen Subplots, die vorrangig um die rührende (Ersatz-)Vater-Sohn-Beziehung sowie die Romanze Johnsons zu einer charismatischen hörgeschädigten Sängerin (Tessa Thompson verbindet mit ihrem Kostar eine charmant-ungezwungene Chemie) kreisen. Auch wenn Stallone nicht mehr die erste Geige spielt, so beeindruckt er doch mit einer nuanciert-melancholischen Performance, die ihm unter Umständen eine Oscar-Nominierung einbringen könnte. So erweist sich das bewegende Boxdrama als formidables Reboot, das sowohl alte als neue Fans begeistern wird. ara.

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Info

  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: 14.01.2016

USA 2015

Länge: 2 h 14 min

Genre: Drama

Originaltitel: Creed

Regie: Ryan Coogler

Drehbuch: Aaron Covington, Ryan Coogler

Musik: Ludwig Göransson

Produktion: Irwin Winkler, Sylvester Stallone, David Winkler, Kevin King-Templeton

Kostüme: Antoinette Messam, Emma Potter

Kamera: Maryse Alberti

Schnitt: Michael P. Shawver, Claudia Castello

Ausstattung: Hannah Beachler

Auszeichnungen

1 Golden Globe:

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