Sensationeller Svci-Fi-Actioner von den Wachowski, der mit unglaublichen Spezialeffekten aufwartet und Keanu Reeves zum Superstar machte.

Kinostart: 17.06.1999

Szenenbild aus Matrix mit Keanu ReevesKeanu Reeves

Keanu Reeves
als Thomas Anderson / Neo

Szenenbild aus Matrix mit Carrie-Anne MossCarrie-Anne Moss

Carrie-Anne Moss
als Trinity

Szenenbild aus Matrix mit Laurence FishburneLaurence Fishburne

Laurence Fishburne
als Morpheus

Joe Pantoliano
als Cypher

Hugo Weaving
als Agent Smith

Belinda McClory
als Switch

Julian Arahanga
als Apoc

Marcus Chong
als Tank

Robert Taylor
als Agent Jones

Matt Doran
als Mouse

Paul Goddard
als Agent Brown

Anthony Ray Parker
als Dozer

Die Handlung von Matrix

Auf seinen Streifzügen durch das Internet macht Hacker Neo (Keanu Reeves) die Bekanntschaft des geheimnisvollen Morpheus (Laurence Fishburne). Der offenbart ihm, dass die Realität längst von Maschinen beherrscht wird und die Menschen eigentlich im permanenten Dämmerschlaf ruhen - lebendig gelassen nur mehr als Bioenergie-Lieferanten. Die Welt, wie wir sie kennen, ist dagegen eine Simulation, erschaffen um die die Menschen abzulenken und gefügig zu machen, die sogenannte Matrix. Er, Neo, aber sei auserwählt, die Menschheit aus der Matrix zu befreien. Als Neo erkennt, dass Morpheus Recht hat, stellt er sich seiner Aufgabe ...

Kritik zu Matrix

Was "Mortal Kombat" vor vier Jahren für das Subgenre der Videospieladaption darstellte, ist nun "Matrix" für den futuristischen Computerthriller: der erste durchschlagende Erfolg für das jeweilige Genre. Sensationelle 37 Mio. Dollar betrugen die Fünf-Tage-Einnahmen für den visuell sensationell realisierten Science-fiction-Knaller der Wachowski-Brüder, die mit dem Neonoir-Krimi "Bound" ein fesselndes Debüt ablieferten. Furiose Kungfu-Fighting-Sequenzen, die mit Hilfe innovativer Spezialeffekte in bislang unbegangenes Actionterritorium vordringen, lassen Hauptdarsteller Keanu Reeves im apokalyptischen Endzeitkampf zwischen Mensch und Maschine im besten muskelgestählten Kickass-Macho-Licht dastehen. Bei Warner kommt ebenfalls Freude auf, da nach "Reine Nervensache" bereits der zweite Überflieger in diesem Jahr vermeldet werden kann.

Computertechnik und Comicmentalität sind der Treibstoff für das fantasievolle Drehbuch der Wachowskis. Für ihre deprimierende Orwell-Zukunftsvision lassen sie sich gerne wie von einem mit Hilfe einer Suchmaschine scheinbar chaotisch zusammengesuchten Referenzenpool beieinflussen. Ihre Zitate beziehen sie aus so diversen Quellen wie der Bibel, östlichen Glaubensphilosophien, Lewis Carrolls "Alice im Wunderland", Geschichten renommierter Sci-fi-Autoren wie Philip K. Dick, Stanislaw Lem und H.P. Lovecraft - selbst Jules Vernes "20000 Meilen unter dem Meer" wird verarbeitet. Die filmischen Inspirationen reichen von "Invasion der Körperfresser", "2001", "Terminator", "Alien", "Total Recall", "Star Trek", bis hin neuerer Genreware wie "Strange Days", "Virtuality" und vor allem "Dark City" - um damit nur einige zu nennen.

Eröffnet wird das Action-Schnellfeuergefecht mit einer atemberaubenden Kampfsequenz, in der die androgyn-schöne Rebellin Trinity (Carrie-Anne Moss im erotischen Lackleder-Look könnte glatt als Reeves' weiblicher Zwilling durchgehen) nur knapp roboterhaften "Men In Black" entkommen kann. Sie gehört einer Untergrundgruppe unter der Leitung des "gefährlichsten Mannes der Welt" Morpheus (Laurence Fishburne) an, die für das Überleben der Menschheit kämpft. Ihre Opponenten sind intelligente Maschinen, die Menschen in riesigen Zuchtanlagen wie Tiere halten, um ihre Energie zu "ernten". Ihren Opfern ist dies jedoch nicht bewußt, da ihnen eine computergenerierte Illusion ihrer Realität vorgegaukelt wird. Diese artifizielle Matrix kann nur von einem prophetisch angekündigten Auserwählten zerstört werden. Bei dieser Messiasfigur handelt es sich um den nichtsahnenden Computerhacker Neo, der sich seiner Gabe erst sicher werden muß.

Die Protagonisten trainierten sechs Monate mit dem Hongkong-Stuntspezialisten Yuen Wu Ping, eine harte Schule, die sich ausgezahlt hat. Mit Drahtseiltechnik wurden physikalische Gesetze außer Kraft setzende Bewegungsabläufe kreiert, die in "bullet-time" (mit Hilfe von Computertechnik wird das Äquivalent von bis zu 12.000 Aufnahmen pro Sekunde erzeugt) von Kamera-As Bill Pope fotografiert wurden. Das Ergebnis kann mit der Action japanischer Anime verglichen werden, in die sich wahrhafte Munitionsmahlströme im Stile eines John Woo ergießen. Der zuletzt glücklose Keanu Reeves überzeugt mit einer konzentrierten Schauspielleistung, in die er Elemente seiner Darstellungen in "Speed", "Vernetzt - Johnny Mnemonic" und "Little Buddha" einfließen lassen kann. Produzent Joel Silver jedenfalls wußte, was er meinte, als er während der Showest erklärte, daß er sich sicher wäre, den Superhit des Jahres hergestellt zu haben, wenn 1999 nicht auch das Jahr von "Star Wars - Episode 1" wäre. Dem ist nichts hinzuzufügen. ara.

Extras

Wird "Matrix 4" mit Neo (Keanu Reeves) endlich das Ende bringen, das die Fans sich wünschen? // Copyright: Warner

Keanu Reeves dreht „Matrix 4“

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Wird Keanu Reeves in "Matrix 4" zurückkehren? / Copyright Warner

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Info

  • FSK ab 16 freigegeben

FSK: ab 16

Kinostart: 17.06.1999

USA 1999

Länge: 2 h 16 min

Genre: Sci-Fi

Originaltitel: The Matrix

Regie: Andy Wachowski, Lana Wachowski

Drehbuch: Andy Wachowski, Lana Wachowski

Musik: Don Davis

Produktion: Joel Silver, Andy Wachowski, Lana Wachowski

Kostüme: Kym Barrett

Kamera: Bill Pope

Effekte: John Gaeta, Janek Sirrs, Steve Courtley, Jon Thum, Matthew Ferro

Schnitt: Zach Staenberg

Ausstattung: Owen Paterson, Hugh Bateup, Michelle McGahey

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