Ein junger Pariser ist der perfekte Durchschnittsmensch und weckt bei Politikern und Produktvermarktern Begehrlichkeiten.

Kinostart: nicht bekannt

Caroline Dhavernas

Caroline Dhavernas
als Claire

Khalid Maadour
als Jalil

Chantal Lauby
als Francoise

Gilbert Melki
als Didier

Thierry Lhermitte
als Chastain

Die Handlung von Mr. Average

Der junge Marokkaner Jalil (Khalid Maadour) lebt in Paris und jubelt vor Freude: Er hat soeben das Finale der TV-Show "Mr. Average" gewonnen. Denn die sucht den absoluten Durchschnittsbürger - und darin ist Jalil eben unschlagbar! Sein Glück hält scheinbar an, als ihm sogleich die attraktive Claire (Caroline Dhavernas) in die Arme fällt und fortan seine heiße Freundin wird. Allerdings hat das Marktforschungsinstitut Somadi sie engagiert, um ihn zu verführen.

Französische Komödie mit romantischem Auftrag um einen Otto-Normal-Verbraucher, der ins Visier eines eiskalt kalkulierenden Konzernmultis gerät, dessen Marketingabteilung ihn als Versuchskaninchen für neue Produkte manipuliert. Aber Gefühle lassen sich nun mal nicht fälschen...

Jalil, ein 26jähriger Vorschullehrer aus Paris, stellt den perfekten Durchschnittsmenschen dar und repräsentiert genau den Massengeschmack. Dies ruft Produktvermarkter und Politiker auf den Plan, die fortan auf Jalils Meinung brennen. Dieser hat in Claire die Frau seines Lebens gefunden. Doch Claire ist vom Marktforschungsunternehmen Somadi auf ihn angesetzt, um seine Fähigkeiten breitenwirksam zu testen. Kameras und Mikros nehmen jede Bewegung in der Wohnung auf, werten jedes Pro oder Kontra zu einem Produkt auf.

Kritik zu Mr. Average

Ein junger Mann ist der absolute Durchschnittsbürger und damit für Produktmarketing und Politik mit seiner Meinung interessant.

Meinungsumfragen stochern oft im Dunkeln, die Befragten lügen und die Ergebnisse sind dem entsprechend unbrauchbar. Da scheint Jalil, ein 26jähriger Vorschullehrer aus Paris, wie ein Geschenk des Himmels. Er repräsentiert genau den Massengeschmack, bei einer Quizsendung liegt er immer richtig, weil er genau die Antwort gibt, die man von einem ganz normalen Franzosen erwartet. Am Tag des Finales trifft er Claire die Frau seines Lebens und es ist um ihn geschehen. Die reagiert sogar auf seine schüchternen Avancen, zieht zu ihm und kocht bald lächelnd Kaffee. Der nicht gerade mit Schönheit und Intelligenz gesegnete Mann kann sein Glück kaum fassen. Was er nicht ahnt: Das blonde Gift ist vom Marktforschungsunternehmen Somadi auf ihn angesetzt, um seine Fähigkeiten breitenwirksam zu testen. Kameras und Mikros nehmen jede Bewegung in der Wohnung auf, werten jedes Pro oder Kontra zu einem Produkt auf. Und da Wahlen anstehen, will auch der Präsidentschaftskandidat wissen, mit welchen Versprechungen er die Wähler zum Kreuzchenmachen überreden kann. Irgendwann beichtet Claire und die Liebe ist vorbei. Pierre-Paul Renders demaskiert die Macht von Marketingunternehmen in einer Zeit, in der es nur um Geld geht, zeigt wie Politiker das Wahlvolk als Stimmvieh benutzen, trägt dabei aber etwas zu dick auf. Wenn der Präsidentschaftskandidat samt zukünftiger First Lady bei Jalil an der Tür klingelt und ein gemütliches Dinner in dessen bescheidenen Behausung arrangiert, schießt das schon übers Ziel hinaus. Das vorhersehbare Ende mit ein paar Widerhaken überrascht nicht. Aber wenn das wieder vereinte Paar das System mit den eigenen Waffen schlägt, die Wahlen torpediert und das Land ins Liebes-Chaos stürzt, hat das immerhin einen gewissen Unterhaltungswert. mk.

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Info

Plakat des Films: Mr. Average

Kinostart: nicht bekannt

Belgien/Deutschland/Frankreich/Kanada/Luxemburg 2006

Länge: 1 h 30 min

Genre: Drama

Originaltitel: Mr. Average

Regie: Pierre-Paul Renders

Drehbuch: Denis Lapiere

Produktion: Diana Elbaum

Kamera: Virginie Saint-Martin

Schnitt: Ewin Ryckaert

Website: http://www.mraverage-derfilm.de