Tragikomische Geschichten rund um den mißlungenen Polterabend eines Amerikaners und einer Deutschen.

Kinostart: nicht bekannt

Harvey Friedman
als Bruce

Nadja Uhl

Nadja Uhl
als Anke

Mario Mentrup
als Kneipenbesitzer

Monika Hansen
als Ankes Mutter

Neil D'Souza
als Ino

Mehdi Nebbou
als Hakim

Peter Lewan
als Hartmut

Maxim Kovalevski
als Wladimir

Michael Schweighöfer
als der Taxifahrer

David Monteiro
als der Brasilianer

Tatjana Alexander
als Ingrid

Elefteria Sapountzi
als Despina

Bachtijar Khudojnasarow
als Bettler

Sidney Martins
als Latino

Irakli Kemertelidje
als Kolia

Irshad Panjatan
als Pakistani Chef

Moonsuk Kang
als die Koreanerin

Dieter Hoffman
als Mann der Koreanerin

Franco de Peña
als Alfredo

Hiro
als Japaner

Hito
als Japanerin

Harold Garcia
als der Koch

Ahmed Tas
als der Araber

Songül Cetinkaya
als T

Telma Viera
als Frau des Brasilianers

Rosa Verissimo
als die Portugiesin

Die Handlung von My Sweet Home

In der Szenebar "Globus" wollen ein in Berlin gestrandeter Amerikaner (Harvey Friedmann) und die Deutsche Anke (Nadja Uhl) spontan ihren Polterabend feiern. Zu den Zufallsgästen zählen ein brasilianischer Schauspielschüler, zwei russische Straßenmusikanten, eine Portugiesin, zwei japanische Teenager, ein Ossi, ein marokkanischer Bauarbeiter, eine mit einem Deutschen verheiratete Koreanerin, Türken und die Band "Balkan All Stars". Im Lauf des Abends pressen die Loser einander eine Mutprobe ab: Jeder soll seine Eltern anrufen und ihnen die Wahrheit über sein/ihr Leben erzählen.

Tragikomischer Berlinfilm mit babylonischem Sprachgewirr, inszeniert vom seit zehn Jahren in Berlin lebenden griechischen Regisseur Filippos Tsitos.

In der Bar "Globus" wollen ein in Berlin gestrandeter Amerikaner und die Deutsche Anke spontan ihren Polterabend feiern. Zu den Zufallsgästen zählen u.a. ein brasilianischer Schauspielschüler, zwei russische Straßenmusikanten, zwei japanische Teenager, ein marokkanischer Bauarbeiter und die Band Balkan All Stars. Im Lauf des Abends pressen die Loser einander eine Mutprobe ab: Jeder soll seine Eltern anrufen und ihnen die Wahrheit über sein/ihr Leben erzählen.

Kritik zu My Sweet Home

Der einzige deutsche Wettbewerbsfilm der Berlinale, als Abschlussarbeit des seit zehn Jahren in Berlin lebenden Filippos Tsitsos an der Deutschen Film- und Fernsehakademie gedreht, macht sich mit einem zusammengewürfelten multikulturellen Haufen in einer Kreuzberger Kneipe auf eine ziemlich banale, aber mit entsprechenden Klischees auch spielende Heimat- und Glückssüche. Das babylonische Sprachgewirr fügt sich jedoch nicht zu einem überzeugenden Kammerspiel wie in Romuald Karmakars "Frankfurter Kreuz", sondern wirkt überinszeniert.

In der Szenebar "Globus" wollen ein in Berlin gestrandeter Amerikaner und die Deutsche Anke (Nadja Uhl) spontan ihren Polterabend feiern. Zu den Zufallsgästen zählen ein brasilianischer Schauspielschüler, zwei russische Straßenmusikanten, eine Portugiesin, zwei japanische Teenager, ein Ossi, ein marokkanischer Bauarbeiter, eine mit einem Deutschen verheiratete Koreanerin, Türken und die Band Balkan All Stars. Im Lauf des Abends pressen die Loser einander eine Mutprobe ab: Jeder soll seine Eltern anrufen und ihnen die Wahrheit über sein/ihr Leben erzählen. Der Bräutigam verschwindet, am Morgen stehen einige Gestrandete weiter im Regen, von Hochzeit ist keine Rede mehr. Von den Schauspielern überzeugen am ehesten Nadja Uhl in einer undankbaren Rolle als hartnäckige Glücksverfolgerin und Monika Hansen als ihre verbitterte Mutter. Die schönste Szene in der Arche Noah des sich wild aufgeregt gebenden Films hat der Ossi, der eine Mauerflucht nachspielt und zu einer Diskussion über die Höhe der Mauer anregt. Die exotische Gemeinde des Berlin- und Großstadtfilms könnte bei entsprechend interessiertem Publikum in Programmkinos Anklang finden. ger.

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Info

Plakat des Films: My Sweet Home
  • FSK ab 12 freigegeben

FSK: ab 12

Kinostart: nicht bekannt

Deutschland/Griechenland 2000

Länge: 1 h 26 min

Genre: Drama

Originaltitel: My Sweet Home

Regie: Filippos Tsitos

Drehbuch: Filippos Tsitos

Musik: Nele Karajilic, Dejan Sparavalo

Produktion: Thanassis Karathanos

Kostüme: Nebojsa Lipanovic, Dagmar Fabisch, Kathrin Plath

Kamera: Hanno Lentz

Schnitt: Petar Markovic, Nebojsa Stanojevic

Ausstattung: Isa Ott, Peter Weber